Omega-3-Präparate können zur Stabilität der Telomere beitragen
Omega-3-Fettsäuren und Telomere: Schutz vor vorzeitigem Zellaltern
Telomere sind die Schutzkappen an den Enden unserer Chromosomen. Mit zunehmendem Alter werden sie kürzer – ein Prozess, der mit Zellalterung und altersbedingten Erkrankungen in Verbindung gebracht wird. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren diesen Prozess verlangsamen können.
Was sagen die Studien?
Forscher der University of California und der Ohio State University untersuchten den Zusammenhang zwischen Omega-3-Spiegeln und der Telomerlänge. Das Ergebnis: Personen mit höheren Omega-3-Blutspiegeln (EPA und DHA) wiesen langsamere Telomerverkürzungsraten auf als jene mit niedrigen Spiegeln.
Eine weitere Studie zeigte, dass eine Omega-3-Supplementierung über einen Zeitraum von vier Monaten nicht nur die Telomerlänge stabilisierte, sondern auch oxidativen Stress – einen wichtigen Treiber der Zellalterung – signifikant reduzierte.
Wie wirken Omega-3-Fettsäuren auf Telomere?
Omega-3-Fettsäuren hemmen entzündliche Prozesse und reduzieren oxidativen Stress – beides Faktoren, die die Telomerverkürzung beschleunigen. Zudem aktivieren sie Telomerase, ein Enzym, das Telomere verlängern kann.
Diese Erkenntnisse unterstützen die These, dass eine ausreichende Omega-3-Versorgung nicht nur die Herzgesundheit fördert, sondern möglicherweise auch zu einem gesunden Altern auf zellulärer Ebene beiträgt.



