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Roter fermentierter Reis: Hat er die gleichen Nebenwirkungen wie Statine?

Hallo Domenico,

Fermentierter roter Reis entsteht durch die Fermentation von gewöhnlichem Speisereis durch den Pilz Monascus purpureus – ein Prozess, bei dem eine Reihe von Substanzen entsteht, darunter Monacolin K, das in der Lage ist, die Cholesterinkonzentration im Blut zu senken. Diese Wirkung tritt bei einer täglichen Zufuhr von 10 mg Monacolin K ein, wie in der Verordnung 432/2012 der Europäischen Kommission angegeben. Monacolin K kann daher als echtes pflanzliches Statin betrachtet werden, mit einer Struktur, die den Molekülen in Arzneimitteln zur Cholesterinregulierung ähnelt. Aus diesem Grund können dieselben Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden, es wird jedoch in der Regel besser vertragen als synthetische Statine – auch weil die empfohlenen Mengen deutlich geringer sind. Mehr über fermentierten roten Reis erfährst du in unserem Blog.

Falls du dich in Absprache mit deinem Arzt oder deiner Ärztin dazu entschließt, fermentierten roten Reis einzunehmen, empfehle ich dir Cardiol Forte. Es handelt sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, das dank seiner Inhaltsstoffe dazu beiträgt, das Cholesterin unter Kontrolle zu halten, aber auch die normale Herzfunktion und den regulären Homocystein-Stoffwechsel unterstützt. Eine Kapsel Cardiol Forte enthält nämlich 10 mg Monacolin K kombiniert mit Fischöl, reich an den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA, sowie einem Extrakt aus der Olivenfrucht, reich an Hydroxytyrosol, das der Oxidation des schlechten Cholesterins entgegenwirkt. Außerdem enthält es 100 mg Coenzym Q10, um möglichen Nebenwirkungen des roten Reises entgegenzuwirken. Zusammen mit den B-Vitaminen unterstützt CoQ10 die Regulierung des Energiestoffwechsels.

Silvia Lisciani Ph.D.
 
Ernährungsbiologin