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Welches Omegor für meine Tochter mit Handekzem?

Hallo, ich möchte wissen, welches Omegor-Produkt für meine Tochter geeignet wäre, die ein Ekzem an den Händen hat, wobei bereits festgestellt wurde, dass es sich nicht um ein Kontaktekzem handelt. Sie hatte als Kleinkind schon atopische Dermatitis. Danke




Hallo Michela, 

ich empfehle dir Omegor TwinEFA, ein Präparat auf Basis von Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA aus gereinigtem Fischöl und Omega-6-Fettsäure GLA aus Borretschöl, mit entzündungshemmender und immunmodulierender Wirkung. Die atopische Dermatitis (oft auch Ekzem genannt) ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung. 


Die Ursachen sind vielfältig: genetische Veranlagung, immunologische Dysfunktion, Störung der Hautbarriere und Umweltfaktoren. Juckreiz ist das Hauptsymptom; wichtig ist, die Haut feucht zu halten und auslösende Umweltfaktoren zu vermeiden, wie zum Beispiel bestimmte Lebensmittel (Eiweiß, fermentierter Käse, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Tomaten, Schokolade, Schalentiere, Wurstwaren, Konserven...), Hausstaubmilben, Tierhaare, raue Stoffe, Schweiß, Kosmetikprodukte (Parfums, ungeeignete Seifen) usw. Die Gamma-Linolensäure (GLA) ist von grundlegender Bedeutung für die Hautgesundheit. 


Mehrere Studien haben gezeigt, dass ein Mangel daran zu einer Überproliferation der Epidermis und einer erhöhten Austrocknung führt – Effekte, die durch die erneute Zufuhr von GLA über die Ernährung umkehrbar sind. Außerdem sind die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA mit entzündungshemmender, immunmodulierender Wirkung (sie regulieren die Immunantwort) verbunden und erhöhen (insbesondere EPA) den GLA-Gehalt in der Haut, wodurch die Feuchtigkeit der Epidermis erhöht wird. 


Die empfohlene Dosis von Omegor TwinEFA beträgt 1 bis 3 Kapseln pro Tag vor einer Hauptmahlzeit. Im Fall deiner Tochter empfehle ich 3 Kapseln pro Tag für mindestens 3 aufeinanderfolgende Monate, die je nach Bedarf und ohne Nebenwirkungen verlängert werden können. Ich empfehle dir außerdem, den behandelnden Arzt deiner Tochter zu informieren, um den Verlauf der Erkrankung und die physiologischen Vorteile der Supplementierung zu beurteilen und auf dieser Grundlage die Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels zu verlängern oder anzupassen. 


Herzliche Grüße, 

Beatrice Iozzino, Apothekerin