Ernährung

Omega-3-reichen Fisch essen hilft, das Schlaganfallrisiko zu reduzieren

Schlaganfall: Mehr Fisch, weniger Risiko!

Forscher des National Institute of Environmental Medicine des Karolinska-Instituts in Stockholm (Schweden) – Susanna Larsson und Nicola Orsini – haben eine Metaanalyse durchgeführt, die in der Fachzeitschrift Stroke veröffentlicht wurde. Die Analyse umfasste Daten von 383.838 Personen aus verschiedenen Studien und zeigt, dass ein höherer Fischkonsum mit einem signifikant geringeren Risiko für Schlaganfall verbunden ist.

Die gesundheitlichen Vorteile von Fisch

Fisch ist bekannt für seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass diese Fettsäuren entzündungshemmende Eigenschaften haben, die Blutplättchenaggregation hemmen, Triglyzeride senken und den Blutdruck reduzieren – alles Faktoren, die das Schlaganfallrisiko beeinflussen.

Schlaganfall mit Ernährung reduzieren

Die Ergebnisse der Metaanalyse zeigen, dass Menschen, die regelmäßig Fisch essen, ein signifikant geringeres Schlaganfallrisiko haben. Konkret war der Konsum von zwei bis vier Fischmahlzeiten pro Woche mit einem um 6 % geringeren Schlaganfallrisiko verbunden, verglichen mit einem Konsum von weniger als einer Fischmahlzeit pro Monat.

Nicht jeder Fisch ist gleich

Die stärkste schützende Wirkung wurde bei fettem Fisch beobachtet, der besonders reich an Omega-3-Fettsäuren ist, wie Sardellen, Hering, Makrele, Lachs, Thunfisch und Heilbutt. Weniger fette Fischsorten haben ebenfalls eine schützende Wirkung, wenn auch in geringerem Maße.

Und für Menschen, die keinen Fisch essen?

Für Menschen, die keinen Fisch essen können oder möchten – zum Beispiel Schwangere, die wegen des Quecksilbergehalts vorsichtig sein müssen – sind Kapseln auf Basis von Fischöl eine geeignete Alternative zur Sicherstellung einer ausreichenden Omega-3-Versorgung.

Quelle: Larsson SC, Orsini N. Fish consumption and the risk of stroke: a dose-response meta-analysis. Stroke. 2011.