DHA in der Schwangerschaft: Kann das Risiko von Frühgeburten und die Gesundheitskosten für die Neugeborenenversorgung reduzieren
DHA in der Schwangerschaft: Schutz vor Frühgeburt
Eine ausreichende DHA-Versorgung in der Schwangerschaft könnte das Risiko einer Frühgeburt deutlich senken. Das zeigt eine Studie der University of Adelaide (Australien), die im Rahmen der DOMINO-Studie (DHA to Optimize Mother Infant Outcome) durchgeführt wurde.
Ergebnisse der DOMINO-Studie
An der Studie nahmen 2.399 schwangere Frauen teil. Die Hälfte erhielt täglich 800 mg DHA, die andere Hälfte ein Placebo. Das Ergebnis: In der DHA-Gruppe kamen signifikant weniger Babys vor der 34. Schwangerschaftswoche zur Welt. Besonders ausgeprägt war der Effekt bei Frauen mit einem niedrigen DHA-Ausgangsspiegel.
Warum ist DHA in der Schwangerschaft so wichtig?
DHA ist ein wesentlicher Baustein des fetalen Gehirns und der Netzhaut. Es wird aktiv über die Plazenta zum Fetus transportiert, weshalb der DHA-Bedarf in der Schwangerschaft deutlich ansteigt. Gleichzeitig können DHA-Fettsäuren entzündungshemmend wirken und die Uterusfunktion unterstützen – beides Faktoren, die für eine gesunde Schwangerschaft relevant sind.
Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) empfiehlt schwangeren Frauen eine zusätzliche tägliche DHA-Zufuhr von 200 mg.



