DHA-Präparate erhöhen den Omega-3-Gehalt in der Muttermilch
Muttermilch: DHA erhöht den Omega-3-Gehalt
Frauen, die während der Stillzeit DHA-Supplemente (Docosahexaensäure) einnehmen, zeigen einen Anstieg des Gehalts an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in ihrer Muttermilch. Ein positiver Effekt, der sich auch im Blut der Neugeborenen widerspiegelt: Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 verbessert sich.
Dies berichtet eine in der Zeitschrift Prostaglandins, Leukotrienes and Essential Fatty Acids veröffentlichte Forschungsarbeit. In der Studie wurden stillende Mütter randomisiert einer DHA-Supplementierungs- oder Placebogruppe zugewiesen und über 12 Wochen beobachtet. Die Muttermilch der DHA-Gruppe zeigte signifikant höhere DHA-Spiegel, die proportional zur eingenommenen Dosis stiegen.
DHA ist für die Entwicklung des Gehirns und der Netzhaut des Neugeborenen unerlässlich. Da Säuglinge DHA nur in sehr geringen Mengen selbst synthetisieren können, hängt ihre Versorgung stark von der Muttermilch ab. Eine DHA-Supplementierung der stillenden Mutter ist daher eine effektive Strategie, um sicherzustellen, dass der Säugling ausreichend mit dieser wichtigen Fettsäure versorgt wird.
Quelle: Prostaglandins Leukot Essent Fatty Acids. 2011.



