Hohe Triglyceride: Ältere Menschen mit Omega-3-Mangel sind gefährdet
Erhöhte Triglyzeridwerte im Alter: Omega-3-Mangel als mögliche Ursache
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko erhöhter Triglyzeridwerte im Blut (Hypertriglyzeridämie). Eine Studie der University of Newcastle (Australien) untersuchte, ob ein Omega-3-Mangel dabei eine Rolle spielt – und kommt zu einem aufschlussreichen Ergebnis.
Ergebnisse der Studie
Die Forscher analysierten Blutfettspiegel und Omega-3-Status von über 1.200 Personen ab 70 Jahren. Das Ergebnis: Ältere Menschen mit niedrigen EPA- und DHA-Spiegeln wiesen signifikant höhere Triglyzeridwerte auf als Gleichaltrige mit ausreichender Omega-3-Versorgung.
Dieser Zusammenhang blieb auch nach Berücksichtigung anderer Faktoren (Ernährung, körperliche Aktivität, Medikamenteneinnahme) bestehen.
Wie wirken Omega-3 auf Triglyzeride?
EPA und DHA hemmen die Produktion von Triglyzeriden in der Leber und fördern gleichzeitig deren Abbau. Die triglyzeridsenkende Wirkung von Omega-3-Fettsäuren ist gut belegt: Eine tägliche Zufuhr von 2.000–4.000 mg EPA + DHA kann die Triglyzeridwerte um 20–30 % senken.
Die EFSA hat diesen Effekt bestätigt: „EPA und DHA tragen zur Aufrechterhaltung normaler Triglyzeridkonzentrationen im Blut bei" (zugelassener Health Claim, 2.000 mg/Tag).
Für ältere Menschen mit erhöhten Triglyzeridwerten kann eine Omega-3-Supplementierung eine sinnvolle ergänzende Maßnahme sein – immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt.



