Herz-Kreislauf-System

Leiden Sie an Bluthochdruck? Omega-3 EPA und DHA helfen, ihn zu senken

Bluthochdruck: EPA und DHA senken ihn

 

 

Bluthochdruck ist in westlichen Ländern weit verbreitet und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Herzgesundheit dar. Laut aktuellen Forschungen scheint der Konsum von Omega-3 den Blutdruck zu senken. Insbesondere genügt bei Personen mit isolierter systolischer Hypertonie eine Tagesdosis von 0,7 Gramm EPA und DHA – erreichbar durch den Verzehr von 2–3 Portionen Fisch oder durch Nahrungsergänzungsmittel –, um den Blutdruck um etwa 5 mmHg zu senken.


 

Dies sind die Ergebnisse einer britischen Studie eines Forscherteams der Universitäten East Anglia, Reading, Southampton, Glasgow und Newcastle (Vereinigtes Königreich), die in der Fachzeitschrift Journal of Nutrition veröffentlicht wurde.

 

 

 

 

Bluthochdruck: ein kardiovaskulärer Risikofaktor

 

 

Der Blutdruck ist die Kraft, die das Blut auf die Wände der Arterien ausübt, und wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen. Wenn das Herz sich zusammenzieht und das Blut in die Arterien gelangt, wird der höchste Blutdruck gemessen, der systolische oder „obere" Wert; zwischen den Herzschlägen füllt sich das Herz mit Blut, und in den Arterien wird der niedrigste Blutdruck gemessen, der diastolische oder „untere" Wert. 

 

Wenn bei Erwachsenen der systolische Blutdruck 140 mmHg und der diastolische 90 mmHg überschreitet, spricht man von arterieller Hypertonie oder umgangssprachlich von „Bluthochdruck". Dies ist ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und Aneurysmen. Die isolierte systolische Hypertonie ist die typische Form der arteriellen Hypertonie im fortgeschrittenen Alter und ist durch systolische Werte über 140 mmHg bei einem diastolischen Druck unter 90 mmHg definiert. Bluthochdruck ist in westlichen Ländern sehr verbreitet; in Italien leiden schätzungsweise rund 15 Millionen Menschen darunter. Bluthochdruck wird durch verschiedene Faktoren begünstigt – genetische, aber auch alters- und lebensstilbedingte:

 

  • Fortgeschrittenes Alter
  • Übergewicht
  • Rauchen und Alkohol
  • Übermäßiger Salzkonsum
  • Fettreiche und obst- und gemüsearme Ernährung