Omega-3-Index: DHA trägt mehr zu seiner Erhöhung bei als EPA
DHA erhöht den Omega-3-Index stärker als EPA
Der Omega-3-Index – der Anteil von EPA und DHA an den Fettsäuren der roten Blutkörperchen – gilt als wichtiger Biomarker für das kardiovaskuläre Risiko. Ein hoher Omega-3-Index (≥ 8 %) ist mit einem geringeren Herzerkrankungsrisiko assoziiert.
Eine Studie der Université du Québec untersuchte, wie sich EPA und DHA jeweils auf den Omega-3-Index auswirken. Das überraschende Ergebnis: DHA erhöht den Omega-3-Index deutlich stärker als EPA.
Warum ist das relevant?
Viele Omega-3-Präparate enthalten mehr EPA als DHA, da EPA traditionell als „die Herzfettsäure" gilt. Die Studie legt jedoch nahe, dass für eine effektive Verbesserung des Omega-3-Index DHA die entscheidendere Fettsäure sein könnte.
Dies bedeutet nicht, dass EPA unwichtig ist – EPA hat nachgewiesene entzündungshemmende und triglyzeridsenkende Wirkungen. Für einen optimalen Omega-3-Status empfiehlt sich ein Präparat, das beide Fettsäuren in guten Mengen enthält.
Wie lässt sich der Omega-3-Index messen?
Der Omega-3-Index kann über einen einfachen Bluttest gemessen werden. Ein Wert unter 4 % gilt als risikoreich, 4–8 % als mittleres Risiko, über 8 % als wünschenswert. In Europa liegen die meisten Menschen im mittleren oder unteren Bereich.



