Rheumatoide Arthritis: Erhöhte EPA im Plasma erleichtert die Remission der Krankheit
Rheumatoide Arthritis: EPA erhöht die Remissionswahrscheinlichkeit
Eine Studie der Universität Adelaide, veröffentlicht im British Journal of Nutrition, zeigt, dass höhere EPA-Spiegel im Blut mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit einer klinischen Remission bei Patienten mit früher rheumatoider Arthritis verbunden sind.
Die Studie
In die Studie wurden Patienten einbezogen, bei denen die rheumatoide Arthritis seit weniger als 12 Monaten diagnostiziert worden war. Zwei Dosierungen wurden getestet:
- Niedrige Dosis: 0,21 g EPA + 0,19 g DHA pro Tag
- Hohe Dosis: 3,2 g EPA + 2,3 g DHA pro Tag
Das Ergebnis: Jeder Anstieg des Plasma-EPA-Spiegels um 1 % war mit einer 12-prozentigen Erhöhung der Remissionswahrscheinlichkeit verbunden. Diese Ergebnisse stimmen mit früheren Studien überein: Geusens et al. (1994) zeigten eine Verbesserung mit 2,5 g Omega-3 pro Tag, und eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2012 belegte positive Effekte bei einer Einnahme von 2,7 g/Tag über mehr als 3 Monate.
Diese Erkenntnisse sind besonders relevant im Kontext der modernen Therapie mit TNF-Inhibitoren, da Omega-3 möglicherweise die Wirksamkeit der medikamentösen Behandlung ergänzen und die Remissionsraten verbessern kann.
Quelle: Proudman SM et al., “Fish oil in recent onset rheumatoid arthritis”, Ann Rheum Dis. 2015.



