Muskel-Skelett-System

Osteoporose: Omega-3 schützen Knochen und reduzieren das Hüftfrakturrisiko

Il Konsum von Fisch und anderen Omega-3-reichen Produkten ist einem aktuellen Erwachsenenstudie zufolge mit einem geringeren Risiko für Osteoporose und Hüftfrakturen verbunden. Der schützende Effekt von Lebensmitteln, die reich an EPA, DHA und ALA sind, beruht auf der Fähigkeit dieser Moleküle, die Kalziumresorption im Darm zu fördern und die entzündlichen Prozesse zu reduzieren, die dem Knochenverlust zugrunde liegen.

Die Entdeckung wurde von Forschern der Universität Larestan im Iran gemacht und in den vergangenen Monaten in der Fachzeitschrift Critical Reviews in Food Science and Nutrition veröffentlicht.



Osteoporose und Frakturen: ein vor allem ältere Menschen betreffendes Gesundheitsproblem

Osteoporose und Knochenbrüche sind ein weit verbreitetes Gesundheitsproblem, das Männer, vor allem aber Frauen im Erwachsenenalter betrifft. Osteoporose ist eine Erkrankung, die Knochen brüchig und widerstandsärmer macht und das Bruchrisiko erhöht. Betroffene können nach einer leichten Erschütterung oder einem einfachen Sturz im Alltag einen Knochenbruch erleiden. Der durch Osteoporose verursachte Knochenmasseverlust begünstigt vor allem Brüche des Handgelenks, der Wirbel und der Hüfte. Letztere kommt in der älteren Bevölkerung sehr häufig vor und betrifft meist einen Bereich des Oberschenkelknochens, den sogenannten Schenkelhals. Ein Schenkelhalsbruch geht mit hoher Behinderung, Morbidität und Sterblichkeit einher. 30 % der über 65-Jährigen, die einen solchen Bruch erleiden, sterben innerhalb eines Jahres an einer Kombination von Beschwerden, die mit der durch den Unfall verursachten Behinderung beginnen und häufig mit dem Verlust der Selbstständigkeit weitergehen. Die Entstehung eines Hüftbruchs ist komplex, doch es wurde nachgewiesen, dass eine verminderte Knochenfestigkeit, eine reduzierte Knochenmineraldichte und Sturztraumata dieses dramatische Ereignis begünstigen können. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass körperliche Aktivität, Alkoholkonsum, Übergewicht, Rauchen und Ernährung die Knochenmineraldichte und damit auch das Frakturrisiko beeinflussen. Einige Verhaltensweisen können helfen, Osteoporose und Schenkelhalsbrüchen vorzubeugen:


  • Regelmäßig Sport treiben
  • Ein gesundes Körpergewicht halten