Vitamin-D-Mangel: Gesundheitsrisiko für Tausende von Europäern jeden Alters
Vitamin-D-Mangel in Europa: Ergebnisse des ODIN-Projekts
Vitamin-D-Mangel ist in Europa weitaus verbreiteter als bislang angenommen. Das zeigt das ODIN-Projekt (Food-based solutions for Optimal vitamin D Nutrition), eine der größten Studien zur Vitamin-D-Versorgung in Europa, veröffentlicht im American Journal of Clinical Nutrition.
Ergebnisse der ODIN-Studie
Die Forscher analysierten Blutproben von 55.844 Personen aus 14 europäischen Ländern. Das Ergebnis: Rund 13 % der Europäer wiesen einen schweren Vitamin-D-Mangel auf (25-OH-Vitamin-D < 30 nmol/l), weitere 40 % hatten unzureichende Spiegel (< 50 nmol/l).
Besonders betroffen waren Menschen in nördlichen Ländern (Skandinavien, Irland, Großbritannien) sowie ältere Menschen und Personen mit dunklerem Hauttyp.
Warum ist Vitamin D so wichtig?
Vitamin D ist unverzichtbar für die Knochengesundheit, das Immunsystem und die Muskelkraft. Niedrige Vitamin-D-Spiegel wurden mit einem erhöhten Risiko für Osteoporose, Autoimmunerkrankungen, kardiovaskuläre Erkrankungen und bestimmte Krebsarten in Verbindung gebracht.
Vitamin D und Omega-3: eine sinnvolle Kombination
Omega-3-Fettsäuren können die Aufnahme von Vitamin D im Darm verbessern, da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist. Die gemeinsame Einnahme von Vitamin D und Omega-3 ist daher nicht nur praktisch, sondern kann auch die Wirksamkeit beider Nährstoffe optimieren.
Das ODIN-Projekt empfiehlt eine Kombination aus angereicherten Lebensmitteln und gezielter Supplementierung, um die Vitamin-D-Versorgung in Europa zu verbessern.



