Prostatakrebs: Die Aggressivität nimmt zu, wenn zu wenig Antioxidantien konsumiert werden
Prostatatumore und Antioxidantien: Was die Forschung zeigt
Männer mit Prostatakrebs weisen häufig niedrigere Spiegel bestimmter Antioxidantien auf als gesunde Männer. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der University of Connecticut, die in der Fachzeitschrift Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention veröffentlicht wurde.
Die Rolle von oxidativem Stress
Oxidativer Stress entsteht, wenn reaktive Sauerstoffspezies (freie Radikale) die Kapazität der körpereigenen Abwehrmechanismen übersteigen. Freie Radikale können die DNA schädigen und zur Entstehung von Krebs beitragen.
Antioxidantien – darunter Vitamin E, Selen und Carotinoide – neutralisieren freie Radikale und können oxidativen Schäden entgegenwirken. Die Studie zeigte, dass Männer mit Prostatakrebs signifikant niedrigere Plasma-Spiegel von Lycopin, Selen und alpha-Tocopherol (Vitamin E) aufwiesen.
Omega-3 und Prostatagesundheit
Omega-3-Fettsäuren wirken zwar nicht direkt antioxidativ, können aber entzündliche Prozesse hemmen, die zur Krebsentstehung beitragen. In Verbindung mit einer antioxidantienreichen Ernährung (viel Obst, Gemüse, Olivenöl) können sie Teil einer prostatagesunden Lebensweise sein.
Wichtig: Nahrungsergänzungsmittel können eine gesunde Ernährung ergänzen, aber nicht ersetzen. Bei Krebserkrankungen ist immer ärztlicher Rat einzuholen.



