Die Wirkung von Omega-3 reduziert das Risiko, Alzheimer zu entwickeln
Alzheimer: Omega-3-Supplemente senken das Risiko
Der Verzehr großer Mengen an lebensmitteln mit Omega-3 kann die Spiegel von Aβ42 – der Form des Beta-Amyloid-Proteins, die für die Alzheimer-Erkrankung verantwortlich ist – um 20–30 % senken. Dies zeigt eine in der Zeitschrift Neurology veröffentlichte Studie, die von einer Forschergruppe unter der Leitung von Nikolaos Scarmeas vom Columbia University Medical Center in New York durchgeführt wurde.
Die Studie untersuchte die Ernährungsgewohnheiten und Blutmarker von 1.219 älteren Erwachsenen ohne Demenz. Diejenigen, die am meisten Omega-3-reiche Lebensmittel konsumierten (Fisch, Nüsse, Gemüse), wiesen deutlich niedrigere Aβ42-Plasmaspiegel auf – ein Biomarker, der mit dem Alzheimer-Risiko assoziiert ist.
Parallel dazu zeigte eine randomisierte, kontrollierte Studie der Oregon Health & Science University, dass die tägliche Einnahme von 2 g DHA über 18 Monate die kognitive Leistungsfähigkeit von Patienten mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Erkrankung nicht verbesserte. Die Autoren schlossen daraus, dass eine Supplementierung möglicherweise in einem früheren Krankheitsstadium – oder als Präventionsmaßnahme bei gesunden Personen – wirksamer sein könnte.
Quellen: Scarmeas N et al., Neurology 2012; Quinn JF et al., JAMA 2010.



