Jugendliche mit niedrigem Omega-3-Index sind weniger aufmerksam. Schulleistungen gefährdet
Jugendliche mit niedrigen Omega-3-Spiegeln im Blut zeigen schlechtere schulische Leistungen und kognitive Fähigkeiten. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Open Universiteit in den Niederlanden, die ihre Studie in der Zeitschrift Nutrients veröffentlicht haben.
Die Forscher verwendeten den Omega-3-Index – ein Maß für den EPA- und DHA-Gehalt in den roten Blutkörperchen – um die Omega-3-Versorgung von 266 Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren zu bewerten. Gleichzeitig wurden Schuldaten, standardisierte Leistungstests und Informationen zu Ernährungsgewohnheiten erhoben.
Ergebnisse
Die Daten zeigten eine positive Korrelation zwischen dem Omega-3-Index und den schulischen Leistungen: Jugendliche mit einem höheren Omega-3-Index erzielten bessere Ergebnisse in den Leistungstests und in der Schule. Umgekehrt waren niedrige Omega-3-Spiegel mit schlechteren kognitiven Ergebnissen assoziiert.
Obwohl die Studie keinen direkten Kausalzusammenhang beweist, stützen diese Ergebnisse die Hypothese, dass eine ausreichende Omega-3-Versorgung für die kognitive Entwicklung und die Lernfähigkeit im Jugendalter wichtig ist. Da viele Jugendliche zu wenig fetten Fisch essen, könnte die Ergänzung mit Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln eine praktische Möglichkeit sein, die Versorgung sicherzustellen.



