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Omega-3 bei bipolaren Störungen: Funktioniert es?

Guten Tag, ich leide an einer bipolaren Störung und mein Psychiater hat mir empfohlen, meine Behandlung mit Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln zu ergänzen. Ich habe von einer Harvard-Studie gelesen, die zeigt, dass EPA so wirksam sein soll wie Fluoxetin. Welches Omegor-Produkt würden Sie mir empfehlen? Danke, Mario


Lieber Mario,


danke für deine Frage. Die Studie, auf die du dich beziehst, ist die Arbeit von Stoll und Kollegen der Harvard Medical School, die 1999 in Archives of General Psychiatry veröffentlicht wurde. In dieser Pilotstudie zeigte eine Hochdosis-Omega-3-Supplementierung (9,6 g/Tag) bei Patienten mit bipolarer Störung signifikante Vorteile gegenüber Placebo – insbesondere bei der Verlängerung der symptomfreien Phasen.


Was den Vergleich von EPA mit Fluoxetin betrifft: Es gibt eine iranische Studie (Jazayeri et al., 2008), die bei depressiven Patienten ähnliche antidepressive Effekte von reinem EPA und Fluoxetin zeigte. Diese Forschungsergebnisse sind interessant, aber es handelt sich noch um Einzelstudien, die weiterer Bestätigung bedürfen. Ersetze auf keinen Fall ohne Rücksprache mit deinem Psychiater deine aktuelle Behandlung durch Omega-3.


Für einen erhöhten EPA-Gehalt empfehle ich dir OMEGOR® Vitality 1000: Jede Kapsel enthält 750 mg EPA und 250 mg DHA aus hochgereinigtem Fischöl, IFOS-zertifiziert für Reinheit und Frische. Es ist unser konzentriertestes Produkt und eignet sich besonders gut als Ergänzung zu einer psychiatrischen Behandlung, wenn ein hoher EPA-Anteil gewünscht ist.


Besprich die Dosierung mit deinem Arzt, da bei bipolarer Störung oft höhere Mengen eingesetzt werden als die übliche Erhaltungsdosis.


Freundliche Grüße,


Beatrice Iozzino, Apothekerin.