Fragen Sie den Apotheker

Oppositionelles Verhalten und Schulschwierigkeiten: Welches Präparat für ein Mädchen?


Guten Tag, ich möchte für meine 6-jährige Tochter eine Einnahme von Omega 3 und 6 beginnen. Wir lassen gerade eine fachärztliche Untersuchung durchführen, um zu verstehen, ob hinter ihrem Verhalten und den Schwierigkeiten, die sie seit Beginn der Grundschule zeigt, Schwächen stecken (sie zeigt sich sehr ablehnend gegenüber schulischen Aktivitäten). Nach früheren Beobachtungen einer Psychotherapeutin scheint sie kein hyperaktives Kind zu sein, manchmal zeigt sie aber Schwierigkeiten, die Aufmerksamkeit zu halten. Das Mädchen kann jedoch lange Zeit mit einem Spiel verbringen, das sie interessiert, ihre Spiele organisieren, Puzzles fertigstellen, mit Bausteinen nach Anleitung bauen und dem Faden sehr langer vorgelesener Geschichten folgen. Ich möchte sie mit einer Nahrungsergänzung unterstützen, auch weil sie ernährungstechnisch einige Lücken aufweist (insbesondere hasst sie Fisch, und ich schaffe es nur, ihr Fischstäbchen aus der Tiefkühltruhe zu geben). Ich hätte gerne, wenn möglich, einen Vorschlag von euch. Danke


Hallo Anna Rita, 

Oft profitieren Kinder mit Aufmerksamkeitsdefiziten oder Verhaltensstörungen vom Konsum von DHA, einem Omega-3, das in hohen Konzentrationen in den Membranen der Neuronen vorkommt und wichtige Funktionen im Nervensystem und in der Netzhaut erfüllt. DHA trägt dazu bei, die normalen Gehirn- und Sehfunktionen aufrechtzuerhalten, bei einer täglichen Zufuhr von mindestens 250 Milligramm. 


Sofern der Kinderarzt oder der Facharzt, der deine Tochter betreut, einverstanden ist, empfehle ich dir eine Einnahme mit dem Produkt VitaDHA. Es handelt sich um ein Nahrungsergänzungsmittel mit hohen Omega-3-Mengen; jede Ampulle enthält satte 1450 Milligramm DHA und 330 Milligramm EPA. Das Produkt basiert auf desodoriertem, mit Zitrone aromatisiertem Fischöl und ist besonders für Kinder geeignet, da es einen neutralen und angenehmen Geschmack hat. Ich möchte dich aber daran erinnern, dass Nahrungsergänzungsmittel keine Therapie darstellen, sondern als nutritive Unterstützung zu verstehen sind. 


Herzliche Grüße,


Silvia Lisciani, Ph.D., Ernährungsbiologin