Omega-3 Spezial

Omega-3 zur Reduzierung von aggressivem und gewalttätigem Verhalten

Weniger Gewalt- und Aggressionsausbrüche dank Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln

Zwei unabhängige Studien – eine vom niederländischen Justizministerium und eine von der Universität Oxford – haben gezeigt, dass die Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren Gewalt und Aggressionsausbrüche bei Inhaftierten erheblich reduzieren kann.

Die Studie

Die vom niederländischen Justizministerium in den Niederlanden durchgeführte Studie, die in der Fachzeitschrift Aggressive Behavior veröffentlicht wurde, zeigte, dass Inhaftierte, die Omega-3-Fettsäuren einnahmen, 34 % weniger an Gewalt- und Aggressionsdelikten beteiligt waren. Die von Bernard Gesch von der Universität Oxford durchgeführte Studie, die im British Journal of Psychiatry veröffentlicht wurde, bestätigte diese Ergebnisse: In dieser Studie wurde eine Reduktion von 39 % bei Gewalt- und Aggressionsdelikten beobachtet.

Omega-3-Fettsäuren: eine bestätigte Wirksamkeit

Diese Ergebnisse sind besonders bedeutsam, da beide Studien unabhängig voneinander durchgeführt wurden und zu ähnlichen Schlussfolgerungen kamen. Dies legt nahe, dass der Zusammenhang zwischen Omega-3-Supplementierung und Reduzierung von Aggression robust und nicht auf Zufallsergebnisse zurückzuführen ist.

Nicht nur Aggression

Es ist wichtig zu betonen, dass die Wirkungen der Omega-3-Fettsäuren nicht auf die Reduzierung von Aggression beschränkt sind. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren eine breite Palette von positiven Wirkungen auf das Gehirn und die geistige Gesundheit haben, darunter die Verbesserung der Stimmung, die Reduzierung von Angstzuständen und die Verbesserung der kognitiven Funktionen.

Quelle 1: Zaalberg A et al. Effects of nutritional supplements on aggression, rule-breaking, and psychopathology among young adult prisoners. Aggressive Behavior. 2010.

Quelle 2: Gesch CB et al. Influence of supplementary vitamins, minerals and essential fatty acids on the antisocial behaviour of young adult prisoners. British Journal of Psychiatry. 2002.